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Unterwasseransicht eines Shads mit Jigkopf, der 5–10 cm über dem sandigen Boden läuft – technische Visualisierung der optimalen Strike Zone beim Long Lining.

Long Lining auf Zander: Technik, Kontrolle und saubere Ausführung

Was ist Long Lining wirklich?

Long Lining ist eine spezielle Drifttechnik auf Zander, bei der der Köder mit viel Schnur hinter dem Boot geführt wird und dabei so lange wie möglich in der Strike Zone bleibt – also nur wenige Zentimeter über dem Grund. Manche Angler verwenden dafür auch den Begriff „diagonalen“, weil der Köder in einem schrägen Winkel hinter dem Boot läuft. Dieser Begriff beschreibt zwar die Situation, trifft aber nicht den Kern der Methode.

Der entscheidende Punkt beim Long Lining ist nicht der Winkel, sondern die Kontrolle über die Köderhöhe. Ziel ist es, den Shad konstant 5–10 cm über dem Boden zu halten, unabhängig von Drift, Wind oder Strömung. Genau das unterscheidet Long Lining klar vom klassischen Schleppen: Es ist keine passive Schlepptechnik, sondern eine aktive, präzise und technisch anspruchsvolle Präsentationsform, die vor allem dann überzeugt, wenn Zander nicht aktiv jagen.

Warum funktioniert Long Lining so gut auf Zander?

Long Lining ist deshalb so wirkungsvoll, weil der Köder über lange Strecken exakt in der Strike Zone geführt wird. Viele Zander stehen einfach am Grund, ohne aktiv zu fressen oder einem Köder nachzusetzen. Wenn ein Shad jedoch 5–10 cm über dem Boden direkt durch ihr Sichtfeld läuft, müssen sie nicht reagieren oder jagen – der Köder kommt von selbst zu ihnen. Genau das macht die Methode so stark: Man erreicht Fische, die man mit anderen Techniken oft gar nicht anspricht.

Ein weiterer Vorteil ist, dass man mit Long Lining viel Wasser abdeckt, ohne die Kontrolle über die Köderhöhe zu verlieren. Während andere Methoden schnell zu hoch laufen oder zu unruhig präsentiert werden, bleibt der Shad beim Long Lining über große Distanzen stabil in der richtigen Höhe. Dadurch fängt man nicht nur aktive Fische, sondern vor allem jene, die einfach am Boden liegen und nur dann reagieren, wenn der Köder ihnen direkt vor das Maul kommt.

Wann und wo setzt man Long Lining ein?

Long Lining funktioniert überall dort, wo man eine ruhige, kontrollierte Drift erzeugen kann und der Boden über längere Strecken relativ gleichmäßig verläuft. Die Methode spielt ihre Stärken vor allem auf Bereichen aus, in denen die Tiefe nicht ständig stark wechselt.

Wenn der Grund beispielsweise von 5 auf 10, dann wieder auf 4, 11 oder 3 Meter springt, wird es nahezu unmöglich, den Köder stabil 5–10 cm über dem Boden zu halten. In solchen Bereichen verliert man entweder ständig den Kontakt oder hebt den Köder ungewollt aus der Strike Zone.

Ideal sind dagegen Abschnitte, in denen die Tiefe über größere Distanzen nur langsam oder moderat variiert. Dort kann man den Köder mit viel Schnur hinter dem Boot sauber führen und die Höhe präzise kontrollieren.

Ich selbst setze Long Lining in Tiefen bis etwa 12 Meter ein. Das ist für mich die verantwortbare Obergrenze, da Zander aus größerer Tiefe Probleme mit der Schwimmblase bekommen können. In der Praxis liege ich häufig um die 10 Meter, aber wenn die Fische flacher stehen, funktioniert die Technik dort genauso gut – entscheidend ist nicht die Tiefe, sondern die Konstanz der Präsentation.

Die Technik Schritt für Schritt

Long Lining wirkt auf den ersten Blick einfach, ist in der Praxis jedoch eine sehr anspruchsvolle Technik, die viel Übung und Gefühl verlangt. Die Grundidee ist klar, aber die saubere Umsetzung über große Distanz ist alles andere als trivial. Das nötige Gefühl entwickelt man nur, indem man es wirklich auf dem Wasser macht.

Drift starten

Man beginnt mit einer ruhigen, kontrollierten Drift. Als Ausgangspunkt hat sich eine Geschwindigkeit von 1–1,5 km/h bewährt. Das ist kein Gesetz, sondern ein Bereich, in dem man genügend Schnurabstand aufbauen kann, ohne die Kontrolle zu verlieren. Entscheidend ist die Stabilität der Drift, nicht die Zahl.

 

Köder ablassen

Der Shad wird abgelassen, bis man klaren Bodenkontakt spürt. Sobald der Köder den Grund erreicht hat, hebt man ihn 5–10 cm an. Das ist die Höhe, in der Zander den Köder zuverlässig wahrnehmen und aufnehmen.

 

Bodenkontrolle herstellen

Jetzt beginnt der eigentliche Kern der Technik.
Man führt die Rute mit dem Arm langsam nach hinten, um zu prüfen, ob der Köder den Boden wieder berührt. Passiert das nicht, gibt man Schnur nach. Dieser Vorgang wird so lange wiederholt, bis man den Punkt erreicht, an dem man mit einer minimalen Armschlagbewegung:

  • den Köder kurz anheben

  • und ihn wieder exakt in die Strike Zone zurücksetzen kann

 

Erst wenn diese Kontrolle gegeben ist, läuft der Köder so, wie er laufen muss.

 

Warum Distanz und Winkel entscheidend sind

Damit diese minimale Armschlagbewegung funktioniert, braucht der Köder Abstand zum Boot. Liegt der Shad zu dicht am Boot, wird der Winkel der Schnur zu steil, und jede kleine Bewegung hebt den Köder sofort weit aus der Strike Zone.

Liegt der Köder dagegen weiter weg, ist der Winkel flacher, und man kann ihn viel präziser in der gewünschten Höhe halten. Genau deshalb ist eine gewisse Driftgeschwindigkeit notwendig: Sie schafft die Distanz, die man für Kontrolle braucht.

 

Stabilität halten

Ist die richtige Menge Schnur draußen, geht es nur noch darum, die Höhe zu halten. Keine unnötigen Bewegungen, keine Aktion, kein „Führen“ des Köders. Der Shad soll mitlaufen, nicht „gespielt“ werden. Jede unnötige Bewegung erhöht das Risiko, den Köder aus der Strike Zone zu heben.

Geschwindigkeit – und warum sie kein Gesetz ist

Bei Long Lining spielt die Geschwindigkeit eine wichtige Rolle, aber nicht im Sinne einer festen Vorgabe. Es gibt keinen idealen Wert, der immer funktioniert. Geschwindigkeit ist lediglich ein Mittel, um das zu erreichen, was wirklich zählt: genügend Abstand zwischen Boot und Köder, damit man den Shad mit einer kleinen Armschlagbewegung stabil in der Strike Zone halten kann.

Als Ausgangspunkt hat sich eine Drift von 1–1,5 km/h bewährt. In diesem Bereich baut man in der Regel genug Distanz auf, ohne die Kontrolle zu verlieren. Doch das ist keine feste Regel. Man braucht einfach etwas Geschwindigkeit, damit der Köder nicht zu dicht unter dem Boot läuft. Ist der Winkel der Schnur zu steil, hebt man den Köder beim Bodenkontakt‑Suchen sofort weit aus der Strike Zone.

Interessant ist, dass eine höhere Geschwindigkeit – etwa 2–2,5 km/h – manchmal plötzlich Bisse bringt, obwohl bei langsamer Drift nichts passiert ist. Ich kann es nicht vollständig erklären, aber ich kann es zuverlässig beobachten: Es funktioniert, auch im Winter. Offenbar reagieren manche Zander erst dann, wenn der Köder etwas schneller an ihnen vorbeiläuft.

Warum fährt man dann nicht einfach immer schnell?
Weil die Technik mit zunehmender Geschwindigkeit deutlich anspruchsvoller wird. Je schneller man driftet, desto schwieriger wird es, den Köder konstant 5–10 cm über dem Boden zu halten. Kleine Fehler wirken sich stärker aus, und man verliert schneller die Kontrolle über die Köderhöhe.

Geschwindigkeit ist also kein Ziel, sondern ein Werkzeug. Entscheidend bleibt immer, dass der Köder stabil in der Strike Zone läuft – egal, ob das bei 1,2 oder bei 2,3 km/h passiert.

Gerät und Köderwahl

Für Long Lining braucht man Spezialgerät, jede Komponente muss darauf ausgelegt sein, den Köder über große Distanz stabil 5–10 cm über dem Boden zu halten und selbst feinste Rückmeldungen wahrzunehmen. Kontrolle ist das zentrale Element der gesamten Technik.

Rute

Eine kurze (2 m), straffe Rute mit extra‑fast Aktion ist unverzichtbar. Nur eine sehr schnelle Spitze überträgt den Bodenkontakt klar genug, um den Köder präzise zu steuern. Zu weiche oder zu lange Ruten dämpfen die Rückmeldung und erschweren die Technik unnötig.

Genauso wichtig ist die Rute für die Bisserkennung. Beim Long Lining bekommt man nicht nur harte Einschläge. Viele Bisse sind extrem subtil und äußern sich als ganz langsamer, verzögerter Aufbau von minimalem Zusatzgewicht. Der Gummi fühlt sich plötzlich einen Hauch schwerer an – oft nur für einen Moment, und das auf 30 Meter Distanz hinter dem Boot. Genau diese Art von Biss erkennt man nur mit einer straffen, schnellen Rute und viel Übung.

 

Rolle

Eine Multirolle ist ideal, weil man damit schnell und kontrolliert Schnur geben kann. Genau das braucht man beim Long Lining: häufig kleine, präzise Schnurzugaben, um den Köder wieder in die richtige Höhe zu bringen. Eine Stationärrolle funktioniert grundsätzlich auch, ist aber weniger effizient und weniger direkt.

 

Schnur

Die Schnur sollte so dünn und glatt wie möglich sein. In der Praxis hat sich eine geflochtene Schnur bis maximal 0,10 mm bewährt. Dünne PE‑Schnur erzeugt weniger Widerstand im Wasser, läuft sauberer und ermöglicht eine deutlich bessere Köderkontrolle über große Distanz. Jede zusätzliche Reibung oder Dehnung erschwert die Technik.

 

Jigköpfe

Das Gewicht des Jigkopfes richtet sich nach Tiefe, Drift und Bedingungen. Bei etwa 10 Metern Tiefe funktionieren in der Praxis meist 20–30 Gramm.

Wichtig ist dabei:
Zu schwer ist selten ein echtes Problem.
Wenn der Köder zu schwer ist, kann es passieren, dass man ihn über den Boden zieht – aber selbst dann kann jederzeit ein Zander einsteigen. Ein Shad, der über den Grund schleift, fängt immer noch Fisch.

Zu leicht ist dagegen fast immer ein Ausschlusskriterium.
Steigt der Köder zu schnell, läuft er irgendwo im Mittelwasser – und dort fängt man beim Long Lining praktisch nichts. Entscheidend ist also nicht, möglichst leicht zu fischen, sondern ein Gewicht zu wählen, mit dem man den Köder stabil und kontrolliert in der Strike Zone halten kann.

 

Gummis

Für das Long Lining eignen sich Gummis von 10–12 cm am besten. Entscheidend ist dabei nicht die Farbe, sondern die Mechanik der Schwanzform. Die Form des Gummis bestimmt maßgeblich, ob man in der Strike Zone bleibt oder nicht.

 

Eine Schaufelschwanz‑Form erzeugt mehr Druck im Wasser. Das hilft dabei, sich vom Boden zu lösen und den Köder stabil in der Strike Zone zu halten.

 

Bei viel Strömung oder generell zu hoher Druckentwicklung kann ein Schaufelschwanz den Köder jedoch nach oben drücken. Dann verliert man die Kontrolle über die Köderhöhe.

 

In solchen Fällen ist ein V‑Tail oder Pintail die bessere Wahl. Diese Formen erzeugen weniger Druck, lassen sich leichter wieder zum Boden zurückführen und bieten mehr Kontrolle, wenn Strömung oder Drift stärker werden.

Die praktische Regel ist einfach:

  • Kommst du nicht vom Boden weg → Schaufelschwanz.

  • Kommst du nicht mehr zurück zum Boden → V‑Tail oder Pintail.

Keine Magie, nur Mechanik.

Typische Fehler – und wie man sie vermeidet

Long Lining funktioniert nur, wenn man die Technik sauber, ruhig und konsequent ausführt. Viele Fehler entstehen nicht aus Unwissen, sondern aus kleinen Ungenauigkeiten, die sich über 20–30 Meter Distanz sofort auswirken. Die folgenden Punkte gehören zu den häufigsten Problemen – und lassen sich alle vermeiden.

Zu wenig Schnur draußen

Der größte Fehler beim Long Lining ist, dass viele Angler nicht genug Schnur geben, um überhaupt stabil am Boden zu bleiben. Man driftet, es steht Strömung, der Köder kommt kurz auf den Boden – und steigt dann sofort wieder hoch. Der Kontakt geht verloren, und der Shad läuft unbemerkt viel zu weit über dem Grund.

 

Genau hier passiert der entscheidende Fehler:
Viele trauen sich nicht, weiter Schnur zu geben. Oder sie geben nicht genug, um die ideale Situation zu erreichen.

 

Beim Long Lining muss man so lange Schnur nachlassen, bis der Köder:

  • den Boden berührt,

  • minimal ansteigt,

  • und sich mit einer kleinen Armschlagbewegung wieder exakt in die Strike Zone zurücksetzen lässt.

 

Ohne ausreichend Schnur ist das unmöglich.

 

Ein zweites, weniger dramatisches, aber dennoch relevantes Problem ist, dass der Köder zu dicht am Boot läuft. Dann wird der Winkel der Schnur zu steil, und jede kleine Bewegung hebt den Shad sofort weit aus der Strike Zone. Long Lining funktioniert nur, wenn der Köder weit genug hinter dem Boot läuft.

 

Zu viel Aktion

Zu viel Aktion ist nicht nur beim Long Lining ein Fehler – es ist bei allen Techniken ein Fehler. Wer ständig „jojo‑t“, fängt kaum Fisch. Jede unnötige Auf‑und‑Ab‑Bewegung holt den Shad aus der Strike Zone, anstatt ihn darin zu halten.

 

Dieses Jojo‑Spiel darf man nie machen – weder beim Jiggen, noch beim Vertikalangeln, und schon gar nicht beim Long Lining. Der Köder soll ruhig, stabil und kontrolliert mitlaufen. Nur so bleibt er zuverlässig in der Strike Zone.

Falsches Jigkopfgewicht

 

Der häufigste Denkfehler: „Leichter ist besser.“
Beim Long Lining ist das Gegenteil der Fall.

  • Zu leicht → der Köder steigt zu schnell, läuft im Mittelwasser, fängt praktisch nichts.

  • Zu schwer → der Köder schleift über den Boden, aber selbst dann kann jederzeit ein Zander einsteigen.

 

Entscheidend ist nicht, möglichst leicht zu fischen, sondern ein Gewicht zu wählen, mit dem man den Shad stabil in Bodennähe halten kann.

Mehr geht immer, weniger nie.
Mit einem etwas zu schweren Kopf kann man den Köder über die Rute oft noch korrigieren oder zumindest halbwegs effektiv fischen.
Mit einem zu leichten Kopf dagegen niemals.

 

Zu dicht am Boot driften

Viele Angler unterschätzen, wie viel Distanz man wirklich braucht. Ein Köder, der 10 Meter hinter dem Boot läuft, ist kein Long Lining.

Erst bei 20–30 Metern entsteht der flache Winkel, der die Technik überhaupt ermöglicht. Alles darunter führt zu einem zu steilen Winkel und damit zu einem Köder, der ständig aus der Strike Zone gehoben wird.

Drift nicht stabil halten

 

Unruhige Drifts, ständige Kurskorrekturen oder wechselnde Geschwindigkeiten machen die Technik fast unmöglich.
Long Lining braucht Konstanz:

  • konstante Geschwindigkeit

  • konstanter Kurs

  • konstante Drift

 

Nur dann bleibt der Köder stabil in der Strike Zone und lässt sich sauber kontrollieren.

 

Zu sehr auf Geschwindigkeit fixiert

 

Viele Angler suchen nach der „richtigen“ Geschwindigkeit. Die gibt es nicht.

Geschwindigkeit ist kein Ziel, sondern ein Werkzeug, um Distanz und Kontrolle zu erzeugen.
Entscheidend ist immer nur, ob der Köder stabil in Bodennähe läuft – egal, ob das bei 1,2 oder 2,3 km/h passiert.

 

Den Biss nicht erkennen

Das Erkennen des Bisses ist generell eines der größten Probleme beim Zanderangeln – unabhängig von der Technik. Der klassische harte „Tock“ ist die Ausnahme, nicht die Regel. In vielen Fällen äußert sich der Biss als minimaler, verzögerter Aufbau von Zusatzgewicht. Der Köder fühlt sich plötzlich einen Hauch schwerer an, oft nur für einen Moment.

Beim Long Lining wird dieses subtile Signal durch die Distanz nicht anders oder spezieller – wer nur auf harte Einschläge wartet, übersieht viele Fische, egal ob beim Jiggen, Vertikalangeln oder Long Lining.

Long Lining ist eine anspruchsvolle Technik. Sie verzeiht wenig und funktioniert nur, wenn viele Faktoren gleichzeitig stimmen: Drift, Schnurwinkel, Jigkopfgewicht, Köderform, Distanz und die Fähigkeit, minimale Veränderungen im Gewicht wahrzunehmen. Wer diese Zusammenhänge nicht versteht oder sie nur halbherzig umsetzt, fängt mit dieser Methode kaum Fisch.

Trotzdem basiert Long Lining nicht auf Geheimnissen, sondern auf klarer Mechanik und konsequenter Ausführung. Wenn der Köder stabil in Bodennähe läuft, die Drift kontrolliert ist und jede unnötige Bewegung vermieden wird, entsteht genau das, worum es bei dieser Technik geht: ein Shad, der so lange wie möglich in der Strike Zone bleibt.

Am Ende reduziert sich alles auf eine einfache, aber schwer sauber umzusetzende Wahrheit:
Den Köder kontrolliert in Bodennähe halten und jede Veränderung im Gewicht ernst nehmen.
Wer das beherrscht, kann Long Lining gezielt und reproduzierbar einsetzen – nicht als Trick, sondern als extrem erfolgreiches Werkzeug.

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